Michael Rabenstein/Uniklinikum Erlangen

Foundation for Sustainable Healthcare gegründet

Das Medizintechnikunternehmen Siemens Healthineers stärkt mit 250.000 Euro die Forschung am Uniklinikum Erlangen. Das Geld fließt in die Namensstiftung "Foundation for Sustainable Healthcare" und ist gleichzeitig ein Bekenntnis zum Standort Erlangen.

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In den kommenden fünf Jahren stehen dem Uniklinikum Erlangen 250.000 Euro zur Verfügung, die in medizinisch-wissenschaftliche Projekte mit dem Bezug „Nachhaltigkeit in der Medizin“. Das Geld stellt die in Erlangen ansässige Siemens Healthineers AG zur Verfügung. Es fließt in die neue Namensstiftung „Foundation for Sustainable Healthcare“. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten das Medizintechnikunternehmen und das Uniklinikum Erlangen Ende März. Dank des Matching-Funds-Programms des Uniklinikums und der Mitfinanzierung der Forschungsstiftung Medizin kann die Summe auf insgesamt 350.000 Euro aufgestockt werden.

Im Rahmen jährlicher Ausschreibungen können sich Wissenschaftler des Uniklinikums nun um Fördergelder bis zu 70.000 Euro bewerben. Thema der ersten Ausschreibung sind „Digitale Lösungen zur Prävention und Früherkennung bei Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“. Beide Erkrankungen gehörten zu den größten medizinischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Daher werden dringend neue Ansätze gesucht, die eine möglichst frühe, passgenaue Behandlung ermöglichen und gleichzeitig das Gesundheitssystem entlasten und nachhaltiger machen

„Als Unternehmen sehen wir in diesem Förderprogramm einen wichtigen Impuls, um Innovationen schneller in die Versorgung zu bringen. Wir wollen innovative Projekte unterstützen, die das Potenzial haben, komplexe Krankheitsverläufe besser zu verstehen, individuelle Risikoprofile zu erstellen und präzise Interventionen frühzeitig einzuleiten. Gemeinsam können wir so die Gesundheitsversorgung insgesamt resilienter und nachhaltiger gestalten“, sagt Julia Andes, bei Siemens Healthineers Senior Vice President Strategy & Customer Engagement, Europe, Middle East & Africa. „Durch ihr langfristig angelegtes strategisches Engagement im Rahmen des Förderprogramms dokumentiert die Stiftung ‚Foundation for Sustainable Healthcare‘ sowohl ihre inhaltliche Ausrichtung als auch ihre ausgeprägte Verbundenheit mit der Region“, ergänzt Andes.

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